Der Nürburgring-Lauf ist ein Volkslauf in Nürburg auf der Strecke des Nürburgringes, der 1978 zum ersten Mal stattfand. Heute ist er Teil des im Spätsommer ausgetragenen Multi-Sport-Events Rad & Run am Ring, das von einer Veranstaltungsgemeinschaft organisiert wird, die aus dem RC Herschbroich, der Nürburgring GmbH, der eventwerkstatt GmbH und dem Sportbund Rheinland besteht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Nürburgring-Lauf wurde 1978 von den Laufpionieren Ernst van Aaken und Manfred Steffny begründet und bis 2000 vom Leichtathletik-Verband Rheinland organisiert. Nachdem er in den Jahren 2001 bis 2003 ausfiel, wurde er von der heutigen Veranstaltungsgemeinschaft 2004 als Run am Ring wieder ins Leben gerufen und mit der Radsport-Veranstaltung Rad am Ring ergänzt.

Strecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nürburgring-Lauf / Run am Ring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptlauf geht über 24,4 km und führt im Uhrzeigersinn über die verkürzte Grand Prix-Strecke und die legendäre Nordschleife. Insgesamt sind ca. 500 Höhenmeter zu bewältigen, davon knapp 300 beim Aufstieg von Breidscheid bei km 12 zur Hohen Acht bei km 16.

Außerdem gibt es zwei kürzere Läufe auf der Grand-Prix-Strecke mit einer Länge von 5,137 km (eine Runde) bzw. 10,274 km (zwei Runden), bei denen es eine eigene Wertung für Schüler gibt, sowie einen Bambini-Lauf.

Rad am Ring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Radsportveranstaltung gehören ein 24-Stunden-Rennen (auch für Zweier- und Vierer-Teams), zwei Jedermann-Rennen über 70 und 140 km und ein RTF-Marathon über 220 km auf der Nordschleife und ein 24-Stunden-Rennen für Mountainbiker (auch für Zweier-, Vierer- und Achter-Teams) auf einer 7 km-Schleife zwischen der Grand-Prix-Strecke und der Nürburg.

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Streckenrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(alte Strecke, in Klammern auf die neue Strecke hochgerechnete Zeiten)

Schnellste Läufer 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Finisher 2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer im Ziel

  • 24,4 km: 1245 (1088 Männer und 157 Frauen), 284 mehr als im Vorjahr
  • 10 km: 310 (219 Männer und 91 Frauen), 50 mehr als im Vorjahr
  • 5 km: 281 (164 Männer und 117 Frauen), 73 mehr als im Vorjahr

Siegerliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neue Strecke (24,4 km)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
01. Aug. 2009 Benjamin Porten 1:30:32 Petra Maak -3- 1:38:42
23. Aug. 2008 Michael May 1:29:35 Silvia Krull 1:34:44
05. Aug. 2007 Joseph Kiprono Keter (KEN) 1:28:06 Sonja Oberem 1:36:50
17. Sep. 2006 Deodatus Bonaventura (TAN) 1:25:42 Petra Maak -2- 1:40:19
21. Aug. 2005 Raymond Kimutai Bett (KEN) 1:20:58 Nicole Bornhütter 1:45:50
22. Aug. 2004 Andrij Toptun (UKR) 1:20:10 Petra Maak 1:38:39

Alte Strecke (23,8 km)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Männer Zeit Frauen Zeit
2000 Isaac Chemobo 1:15:34 Jana Klimešová (CZE) 1:28:54
1999 Isaac Chemobo (KEN) 1:22:47 ??? ???
1998 Johana Mutysia (KEN) 1:19:47 Angelina Kanana (KEN) 1:26:12
1997 Luke Kibet (KEN) 1:16:40 Mellen Munyoro (KEN) 1:28:49

Entwicklung der Finisherzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 24,4 km 10 km 5 km
2007 1245 310 281
2006 0961 260 208
2005 1444 359 165
2004 1279 317 120

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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